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New Yorker Cover mit dem iPhone gezeichnet
Erst revolutionierte das iPhone den Smartphone-Markt - nun schickt sich der patente Pocket-PC von Apple an, auch den Kunstmarkt gehörig durcheinander zu wirbeln. Nicht nur Fotos und literarische Schnipsel kann man mit dem iPhone erstellen sondern auch Zeichnungen, die höchsten Ansprüchen genügen. Jedenfalls schaffte es eine Straßenszene, die der Künstler Jorge Colombo mit auf seinem iPhone zeichnete, auf das Cover des New Yorker Magazins.
Wie auf der Homepage des New Yorker nachzulesen ist, nutzte Colombo die iPhone-App Brushes, um eine typische Szene auf den Straßen des "Big Apple" festzuhalten. Bereits 1994 veröffentlichte der Künstler seine ersten Arbeiten in dem weltberühmten Magazin. Im Februar schaffte er sich dann ein iPhone an und kaufte sich umgehend die Zeichen-Applikation. Zwar ist die Zeichenfläche auf die Displaygröße begrenzt, aber einen großen Vorteil biete das Arbeiten mit dem iPhone: Der Zeichner sei nun nicht mehr auf externe Lichtquellen angewiesen und könne bequem im Dunkeln zeichnen. Auch falle er Passanten nicht weiter auf, da die meisten denken würden, er checke seine E-Mails, so Colombo.
Ein weiteres tolles Feature der Brushes-App erlaubt uns, dem Künstler im Nachhinein gleichsam noch einmal über die Schulter zu schauen. Das Programm zeichnet die Pinselbewegungen auf und erstellt ein Genese-Video, das unter diesem Beitrag eingebettet ist.
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