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Das Ende des gedruckten Buches?
Amazon USA verkauft erstmals mehr E-Books als gebundene. In den neu veröffentlichten Zahlen dokumentiert der weltgrößte Online-Einzelhänder den Vormarsch des digitalen Buches. Und den Niedergang der gedruckten Variante?
Allein im letzten Monat kamen auf 100 gekaufte Hardcover 180 Kindle-Bücher. In den letzten drei Monaten war das Verhältnis bei 143 zu 100, zu Gunsten der digitalen Welt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden in der ersten Jahreshälfte 2010 die Verkäufe der E-Books verdreifacht. Die "Association of American Publishers" untermauert die Angaben von Amazon: Der E-Book-Verkauf wuchs im Mai im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 163 Prozent. Der Trend wäre wohl noch deutlicher, würden die kostenlosen Kindle-E-Books mit in die Statistik fließen. So würden noch einmal 1,8 Millionen Exemplare dazu kommen.
Doch jetzt kommt das "aber", dass alle Buchhändler aufatmen lässt: Das Taschenbuch! Die Kindle-Bücher haben sich lediglich beim Messen mit dem Hardcover durchgesetzt. Das günstige Taschenbuch ist weiterhin unschlagbar. Außerdem dürfe man den Markt für gebrauchte Bücher nicht vernachlässigen. Das sollte gerade Amazon wissen.
Konzernchef Jeff Bezos wird dies egal sein. Er glaubt, dass der E-Book-Erfolg mit der Preissenkung des hauseigenen E-Book-Readers Kindle zusammenhängt. Das Lesegerät wurde von 259 auf 189 Dollar gesenkt. Wie erfolgreich das Kindle wirklich ist, bezifferte Amazon nicht. Die Verkaufszahlen haben sich nach Firmenangaben insgesamt verdreifacht.
Die Kindle-Bücher lassen sich übrigens auch auf den verschiedenen Smartphone-Plattformen, dem iPad, dem Mac und dem herkömmlichen PC lesen. Insgesamt verfügt der US-amerikanische Kindle-Store über 630.000 größtenteils kostenpflichtige, englischsprachige E-Books. Also keine wirklich repräsentativen Zahlen, um das Ende des Buches zu verkünden.
Gerade im E-Book-Markt bewegt sich gerade einiges. Noch zu Jahresbeginn hatte Amazon in diesem Bereich einen Marktanteil von schätzungsweise 90 Prozent! Barnes & Nobel -selbst mit einem E-Book-Reader (Nook) ausgestattet- kommen jedoch mittlerweile mit rund 20 Prozent in Reichweite. Wenn man den Analysten von Credit Suisse glauben darf, wird noch in diesem Jahr der Marktanteil von Amazon auf 72 Prozent fallen. Im Jahr 2015 wäre das Unternehmen dann nur noch bei 35 Prozent. Ob Jeff Bezos diese Zahlen auch gefallen?
Allein im letzten Monat kamen auf 100 gekaufte Hardcover 180 Kindle-Bücher. In den letzten drei Monaten war das Verhältnis bei 143 zu 100, zu Gunsten der digitalen Welt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden in der ersten Jahreshälfte 2010 die Verkäufe der E-Books verdreifacht. Die "Association of American Publishers" untermauert die Angaben von Amazon: Der E-Book-Verkauf wuchs im Mai im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 163 Prozent. Der Trend wäre wohl noch deutlicher, würden die kostenlosen Kindle-E-Books mit in die Statistik fließen. So würden noch einmal 1,8 Millionen Exemplare dazu kommen.
Doch jetzt kommt das "aber", dass alle Buchhändler aufatmen lässt: Das Taschenbuch! Die Kindle-Bücher haben sich lediglich beim Messen mit dem Hardcover durchgesetzt. Das günstige Taschenbuch ist weiterhin unschlagbar. Außerdem dürfe man den Markt für gebrauchte Bücher nicht vernachlässigen. Das sollte gerade Amazon wissen.
Konzernchef Jeff Bezos wird dies egal sein. Er glaubt, dass der E-Book-Erfolg mit der Preissenkung des hauseigenen E-Book-Readers Kindle zusammenhängt. Das Lesegerät wurde von 259 auf 189 Dollar gesenkt. Wie erfolgreich das Kindle wirklich ist, bezifferte Amazon nicht. Die Verkaufszahlen haben sich nach Firmenangaben insgesamt verdreifacht.
Die Kindle-Bücher lassen sich übrigens auch auf den verschiedenen Smartphone-Plattformen, dem iPad, dem Mac und dem herkömmlichen PC lesen. Insgesamt verfügt der US-amerikanische Kindle-Store über 630.000 größtenteils kostenpflichtige, englischsprachige E-Books. Also keine wirklich repräsentativen Zahlen, um das Ende des Buches zu verkünden.
Gerade im E-Book-Markt bewegt sich gerade einiges. Noch zu Jahresbeginn hatte Amazon in diesem Bereich einen Marktanteil von schätzungsweise 90 Prozent! Barnes & Nobel -selbst mit einem E-Book-Reader (Nook) ausgestattet- kommen jedoch mittlerweile mit rund 20 Prozent in Reichweite. Wenn man den Analysten von Credit Suisse glauben darf, wird noch in diesem Jahr der Marktanteil von Amazon auf 72 Prozent fallen. Im Jahr 2015 wäre das Unternehmen dann nur noch bei 35 Prozent. Ob Jeff Bezos diese Zahlen auch gefallen?
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| Veröffentlicht | : | 27.07.2010 (721 mal gelesen) |
| Tags | : | Amazon, E-Book-Reader, Kindle |
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