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Apple reagiert auf Tracking-Vorwürfe

In einer gestern erschienenen Pressemitteilung nimmt Apple offiziell Stellung zum heiß diskutierten Thema "Geo-Tracking auf dem iPhone".

Auf die Frage, warum Apple die Standorte der iPhone-Besitzer mittrackt, antwortet das Unternehmen schlicht und einfach: "Apple has never done so and has no plans to ever do so". Doch trotz dieser Äußerung sind die meisten User besorgt und verwirrt. Apple entschuldigt sich dafür, dass über die Lokalisierungs-Funktion des iPhones anscheinend nicht viel Aufklärungsarbeit geleistet worden ist. Weiter wird erklärt, dass das Handy nicht die eigene Position speichert, sondern vielmehr dazu gedacht ist, um die Positionsbestimmung für Apps zu optimieren. Diese Daten würden aber nicht an Apple und schon gar nicht an die App-Anbieter weitergegeben werden.

Wie wir diese Woche schon berichteten, werden diese gesammelten Informationen in einer Datenbank-Datei namens consolidated.db gespeichert - mitunter bis zu einem Jahr. Apple entgegnet, dass nicht alle Informationen gespeichert werden, dafür ist zu wenig Speicher auf dem iPhone vorhanden. Deshalb wird nur ein kleiner Teil (Cache) geladen. Dieser Cache ist geschützt aber nicht verschlüsselt und wird bei jedem Backup auf iTunes abgespeichert.

Ebenso stellen die gespeicherten Daten nicht die exakte Position des iPhones dar, sondern lediglich die Lokalisierung von Wi-Fi-Hotspots und Mobilfunkmasten im Umfeld - d.h. eine gespeicherte Postion kann mehr als "Hundert Meilen vom iPhone entfernt sein". Deshalb ist es für das Unternehmen nicht möglich, die User-Position oder die Herkunft der Daten zu bestimmen. Auch weil diese Daten anonym und verschlüsselt eingetragen werden. Doch auch wenn man diese Funktion deaktiviert, werden Daten gespeichert. Apples Kommentar dazu: "This is a bug, which we plan to fix shortly".

Im kommenden Update sollen diese Software-Fehler also behoben werden. Das bedeutet, dass sich die Datenbank-Datei in bestimmten Abständen von allein leert. Hat der User die Ortungsfunktion deaktiviert, wird die consolidated.db ebenfalls sofort geleert. Auch optimiert wird, dass diese Datei beim Backup nicht mehr auf dem Computer geladen wird.

Wer sich die Stellungnahme im Einzelnen ansehen möchte, kann dies hier tun!

Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/iEqFWs
Veröffentlicht:28.04.2011 (1739 mal gelesen)
Tags:Apple, Kritik, iPhone

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