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Wer hat die Pfote erfunden?

Nachdem der deutsche Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin durch eine Abmahnwelle gegen "Hobby-Designer" eine Welle der Empörung auslöste, lenkt er nun ein.

Das Unternehmen, nach eigener Auskunft einer der größten Outdoor-Ausrüster weltweit, hatte privaten Anbietern im Internet (über den Online-Marktplatz DaWanda) vorgeworfen, das Markenzeichen der Firma, die Pfote, absichtlich kopiert zu haben. Die Beschuldigten erhielten Briefe, in denen sie aufgefordert worden, das Verwenden der Tatzenmotive ab sofort zu unterlassen. Außerdem wurden die Betroffenen zur Zahlung einer Rechtsanwaltsgebühr von je rund 850 Euro aufgefordert.



Diese Nachricht machte schnell in Blogs und Internet-Foren die Runde und entfachte eine Welle der Empörung. Von "wenig Fingerspitzengefühl im Umgang mit Kleinstanbietern", von "Kanonen auf Spatzen" und "Boykott" war die Rede. Aufgrund der anhaltenden Proteste und massiven Imageschadens verkündete Jack Wolfskin nun, gegen die Beschuldigten keine weiteren rechtlichen Schritte mehr einzuleiten und ihnen die Anwaltsgebühr zu erlassen.

Bereits in der Vergangenheit hatte Jack Wolfskin gegen das unrechtmäßige Verwenden des Pfoten-Symbols geklagt. Im Jahre 2002 wurde laut einem Beschluss des Oberlandesgerichtes Hamburg der Berliner Tageszeitung taz das Verwenden des Tatzenlogos strikt untersagt. Zwar verwendete die Zeitung die typische Tatze neben ihrem Schriftzug bereits seit 1979, allerdings hatte sie es versäumt, sich das Logo auch markenrechtlich eintragen zu lassen.
Autor :
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Veröffentlicht:28.10.2009 (2408 mal gelesen)
Tags:Logo, Kurioses
29.10.2009 | 10.27 Uhr
Was machen nun die Tierchen, die ahnungslos durch den Schnee tappsen...? Aber, wie man vermuten, stehen manche einfach draußen vor der Tür... da sollen gute Therapeuten helfen können....
Karste Mezger
29.10.2009 | 10.58 Uhr
Ich schlage vor:
1. Jack Wolfskin boykotieren! (es gibt genügend Alternativen)
2. Diesen unsinnigen Abmahnungen ein Ende bereiten! Die einzigen die Abmahnungen gut finden sind Anwälte, die sich für einen Brief + Drohgebärden einen goldene Nase verdienen. Und wenn schon - dann sollte das Geld für soziales an den Staat fließen und nicht an einen Anwalt der einen Brief schreibt und damit 850 Euro verdient. Das ist nicht - Leistung soll sich wieder lohnen!

Ich persönliche empfinde es auch fragwürdig, wie eine Taze so geschützt werden kann. Dieses Symbol hat niemand entwickelt, es war solange es \"Katzen\" gibt da. Die Kombination mit dem Jack wolfskin Schriftzug ist eine Kreation und darf auch so geschützt sein.
Für mich fühlt sich das an wie das unglaubliche Recht Maissorten die es seit 500 Jahren gibt zu schützen und den Maisbauern in Südamerika die Nutzung dann zu berechnen!
Unfassbar!

Mit Grüßen an alle ...
Karsten
Michael
29.10.2009 | 12.01 Uhr
Es ist ganz einfach, wie das Meiste in der Natur. Solche Firmen einfach ignorieren! Wozu braucht es Firmen wie Jack Wulfskin, die Produkte auf den Markt bringen, die beinahe so schlecht recyclebar sind wie Atommüll!!! Das ist im Grunde umglaublich in der heutigen Zeit, weg damit.

Es gibt so wunderbare Alternativen aus gesunden und ökologischen Materialien. :-)

Was den Schutz des Logo anbelangt, ist allein die spezielle Form der Jack Wulfskin Tatze in Kombination mit dem Schriftzug schützenswert. Es gibt schließlich tausende von Tatzenformen und sicherlich ebensoviele, die viel früher von anderen Firmen in Verwendung waren. Allein von daher ist es schon ein Witz, dass es überhaupt möglich war eine Tatze markenrechtlich schützen zu lassen. Das sollte nochmals von geeigneter Stelle überprüft werden und zwar UMGEHEND!!! Bei der Gelegenheit sollte Jack Wulfskin dann jegliche Kosten, die es wegen markenrechtlicher Streitigkeiten in diesem Zusammenhang jemals anderen Firmen verursacht hat zurückerstatten plus Zinsen versteht sich ja von selbst.
29.10.2009 | 13.48 Uhr
Eine Tatze markenrechtlich schützen zu lassen sollte gar nicht möglich sein. Aber Jack Wolfskin ist eh nicht mein Ding - Preis/Leistung stimmt für mich nicht. Außerdem: diese Tatze auf den Sachen ist ja schon sehr markant. Ich würde so was nie kaufen!!! Ich bin doch keine Litfassäule und laufe Werbung für einen Klamottenhersteller...
29.10.2009 | 16.58 Uhr
Es scheint wohl vielen leuten zu gefallen mit D&G , Armani , Apple oder Lacoste logos rumzulaufen

Zum topic , Es ist nur eine Pfote.. So sind pfoten nunmal, so über die nutzung aufregen find ich doch überzogen
12.11.2009 | 17.35 Uhr
Ziemlich unglaublich, welche Haltung hier zum Thema Urheberrecht und Markenrecht von den Kommentatoren veröffentlicht wird. Ich würde mich - besonders als Grafiker - mal mit dem Thema Eintragung einer Wort-Bild-Marke beschäftigen, bevor ich hier zum Boykott aufrufe.
12.11.2009 | 17.41 Uhr
Es geht ja wohl kaum um den Schutz der Wort-Bild Marke sondern um die Frage in wieweit die Pfote an sich schutzfähig ist.
Das nächste ist doch wie man als großer Konzern mit anderen umgeht... Nicht umsonst hat JW die Kampagne ja eingestellt...
12.11.2009 | 17.47 Uhr
Ähm, Frank... die Marke ist schutzfähig. Sie ist eingetragen und sie wird genutzt. Und weil sie schutzfähig ist, kann der Anwalt auch mit Recht abmahnen. Ob das immer sinnvoll ist und wie man mit dem Markenschutz umgeht, das steht auf einem anderen Blatt.
12.11.2009 | 17.54 Uhr
Ja Thorsten, das weiß ich doch... klar ist die Marke eingetragen. Allerdings sind viele Marken (auch Patente) eingetragen so nicht oder nur bedingt einragsfähig sind.
Dazu gehören m. E. nach vor allem Naturprodukte - z. B, Pfoten.
12.11.2009 | 18.45 Uhr
Manchmal ist es halt einfacher, Anwälte zu beschäftigen & die Natur schützen zu lassen als wirklich einmal kreativ zu werden. Und das ist leider schon lange schlechter Brauch: aus bestehenden Bauteilen mal schnell etwas zusammenstückeln & dann - wichtig, wichtig - schnell schützen lassen... früher hatten die Kreativen ein Zöpfchen, schwarze Klamotten und wußten i.d.R., was sie tun. Heute haben sie ein übergroßes Ego, mit dem Kauf eines Rechners hat sich die Ausbildung erledigt & gemacht wird das, was schon immer funktioniert hat, denn für Kreativität braucht man Mut & muß für seine Ideen gegenüber dem Kunden vertreten... einfacher ist es natürlich, übernommenes schützen zu lassen - und der Kunde kennt das ja (woher denn bloß?) und nickt...

PS. Ist es nicht wirklich zweifelhaft, das eine Tatze schützenswert ist? Wo, bitte, soll da die kreative Leistung versteckt sein, außer das von der Natur gestohlen wurde?
12.11.2009 | 19.45 Uhr
aus der Seele gesprochen...

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