Mitglieder Suche
Vorname, Nachname
Beruf
Postleitzahl
Entfernung
Wer ist online?
Zur Zeit sind 243 User online
© 2016 grafiker.de | Design & Copyright by snygo.media
Benutzername:
Passwort: (vergessen?)

Die richtige Berufshaftpflicht für Kreative

Berufshaftpflichtversicherung, Betriebshaftpflichtversicherung, media-Haftpflicht und dazu noch einige englische Begriffsvarianten: Wer soll sich da auskennen? Und wenn's drauf ankommt, zahlen Versicherungen ja doch nicht. Die Profis von exali.de kennen sich aus und haben sich die Aufklärung der Kunden zur Aufgabe gemacht. "Die richtige Berufshaftpflichtversicherung kann gerade Freiberufler vor nicht selten existenzbedrohenden Forderungen schützen", sagt exali-Gründer Ralph Günther. Die exali GmbH ist exklusiver Kooperationspartner von grafiker.de. Durch die Zusammenarbeit mit den Kreativen will exali auch seine media-Haftpflicht optimieren. In der 3-Minuten-Umfrage von exali hier auf grafiker.de kann jeder Kreativschaffende ermitteln, welche Versicherung individuell empfehlenswert ist.

Haftpflicht ist nicht gleich Haftpflicht

"Die Verwendung des Begriffes Berufshaftpflichtversicherung ist tückisch", sagt Günther offen. Denn der Umfang der Absicherung, den eine solche Versicherung bietet, ist nicht standardisiert oder fest definiert. Generell gilt: Mit "Berufshaftpflicht" ist eine Haftpflichtversicherung gemeint, die die besonderen Risiken einer bestimmten Berufsgruppe absichert. Dies gilt insbesondere für die freien Berufe, zu denen neben Ärzten und Rechtsanwälten auch IT-Experten und Medienschaffende gehören).

Eine herkömmliche Betriebshaftpflichtversicherung deckt Personen- und Sachschäden (z.B. der berühmte verschüttete Kaffee auf der Tastatur) sowie sich daraus ergebende Vermögensschäden ab. Die Berufshaftpflicht sichert zusätzlich reine Vermögensschäden ab. Dazu zählen unter anderem eine Urheberechtsverletzung, Fehler in der Druckvorstufe oder Datenverlust. Es sind also Schäden, die sich unmittelbar aus den Dienstleistungen eines Freiberuflers oder einer Agentur in der Medienbranche ergeben.



Wer sich als Medienschaffender mit einer Berufshaftpflichtversicherung umfassend absichern will, muss darauf achten, dass sie eine sogenannte Vermögensschadenhaftpflichtversicherung UND eine Büro- und Betriebshaftpflichtversicherung enthält.

Besser als Angebote von der Stange sind Verträge mit frei formulierten, also individuell zugeschnittenen Versicherungsbedingungen. Ein wichtiges Kriterium ist hier die sogenannte offene Deckung. Sie versichert alle typischen Tätigkeiten z. B. eines Grafikers ohne eine abschließende Aufzählung.

Checkliste: Die gute Berufshaftpflichtversicherung für die Medienbranche

- Man sollte darauf achten, dass alle Tätigkeiten vom Versicherungsschutz umfasst sind. Oft werden Leistungen erbracht die sich auftragsabhängig mit dem IT-Umfeld und den Leistungen eines Unternehmensberaters überschneiden.

- Oft wird in Projekten mit freiberufliche Mitarbeitern, Praktikanten, Volontären und Subunternehmern gearbeitet. Diese sollten ebenfalls mitversichert sein.

- Wichtig ist überdies, dass Rechtsverletzungen wie Urheber-, Marken-, Namens-, Persönlichkeits-, Wettbewerbs- und Datenschutzrechtsverletzungen eingeschlossen sind.

- Der Vertrag sollte für Rechtsverletzungen keine Sublimite (reduzierte Deckungssummen) enthalten oder die vorherige Prüfung durch Anwälte oder Patentanwälte zwingend vorschreiben. Ebenfalls sollte in diesem Bereich nicht die grobe Fahrlässigkeit ausgeschlossen sein.

- Verträge mit sogenanntem "Gebührenselbstbehalt" sind zu vermeiden

- Die Deckungssumme für die wichtigen Vermögensschäden sollte ausreichend hoch bemessen sein. Deckungssummen zwischen 250.000 Euro und 1. Mio. Euro sind marktüblich.

Natürlich ist eine Berufshaftplicht kein Freibrief. Nicht versichert sind zum Beispiel Forderungen, aufgrund von individuell mit dem Auftraggeber vereinbarter Vertragsstrafen, Garantie- oder Erfolgszusagen. Detaillierte Informationen, Begriffsdefinitionen aus der Versicherungssprache sowie Antworten auf rechtliche Fragen liefert die media-Infobase.

Welche Versicherung brauche ich als Medienschaffender wirklich?
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/eSsUVj
Veröffentlicht:29.07.2009 (9324 mal gelesen)
Tags:Business, Freelance, exali, Versicherung

Kommentar schreiben:

Dein Name:


Deine E-Mail:


Deine Url:
Prüffeld:

Gib im Prüffeld die 6 Zeichen aus dem darunterliegenden Bild ein.
Inhalt
Über neue Kommentare per E-Mail informieren?