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Nicht hier. Aber jetzt. Amnesty-Kampagne

Die Schweizer Sektion von Amnesty International machte letztes Jahr mit einer Video-Kampagne auf Notstände in der Dritten Welt aufmerksam. „Es geschieht nicht hier. Aber jetzt“ fungierte als Slogan der Aktion, die wir ob ihrer Eindringlichkeit noch einmal hervorgekramt haben. Das einmütige Video (siehe unten) ist wie ein alltägliches TV-Zappen aufgebaut. Von der Quizshow geht es nach wenigen Sekunden zur Wettervorhersage, einer Kochsendung und zum Aerobic am Strand.

Ein typisches Feierabendprogramm in der westlichen Welt, könnte man meinen – wären da nicht die verstörenden Botschaften, die von den Damen und Herren über den Äther geschickt werden. „Seuchen und Kriege durchziehen das südliche Afrika und hinterlassen 43 Millionen Waisen“, sagt etwa der „Weather Man“, Francis Wilson. Er präsentiert sonst das Wetter beim britischen Sender SKY News. Zahlreiche Prominente konnten für den Spot gewonnen werden.

Ainsley Harriott, bekannter Starkoch aus der BBC-Kochsendung „Ready Steady Cook“, gibt – lächelnd – einen kurzen Überblick über populäre chinesische Foltermethoden, während seine Assistentin genüsslich eine Hähnchenbrust zerschneidet… Die intendierte Diskrepanz von Bildern und Inhalt weisen eindrucksvoll auf die Doppelmoral in Weiten Teilen der westlichen Welt hin.

Als erster Teil der Amnesty-Kampagne waren vorher bereits in zahlreichen Schweizer Städten Plakate angebracht worden, die auf Menschenrechtverletzungen in der ganzen Welt hinwiesen.
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Veröffentlicht:30.04.2008 (2197 mal gelesen)
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