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Berlusconi vs. YouTube (Google)

Klagen ist Trend. Besonders gern genommene Gegner sind neuerdings erfolgreiche Online-Dienste. Facebook will auf den deutschen Markt. Lösung: Erstmal StudiVZ verklagen, das sich bereits den Großteil des hiesigen Sozialnetzwerkkuchens in den Bauch geschlagen hat. Nun will der TV-Konzern des italienischen Medienmagnaten Silvio Berlusconi (der gerade auch mal wieder Ministerpräsident seines Heimatlandes ist) ein hübsches Sümmchen von Googles Video-Portal YouTube erstreiten. Es geht um den runden Betrag von 500 Millionen Euro.

Der Zorn des Berlusconi-Konzerns Mediaset entbrannte durch die Tatsache, dass mehr als 4.000 Video-Clips mit von Mediaset produziertem Material bei YouTube online sind. 325 Stunden illegale Mitschnitte kämen so zusammen, wird aus Rom argumentiert. Was flugs zu einem Umsatzausfall von 315.672 Sendetagen hochgerechnet wurde.

YouTube setzt auf Deeskalation und beruft sich darauf, dass das Portal seinen Usern qua Nutzungsbedingungen ohnehin untersagt, urheberrechtlich geschütztes Material hochzuladen. Statt auf Schuldzuweisungen und Klagen solle der Medienkonzern auf Zusammenarbeit setzen, um geschütztes Filmmaterial zu erkennen und vom Portal löschen zu können. Auch der französische TV-Kanal TF1 klagt seit April gegen YouTube, verlangt aber netterweise nur 100 Millionen Euro.

Bild: Wikimedia Commons
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Veröffentlicht:31.07.2008 (2089 mal gelesen)
Tags:Business, Google, Kritik, Online-Dienst

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