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Canon EOS 50D: Großer aboutpixel-Test

Mit der EOS 50D stellte Canon in diesem Jahr die digitale Spiegelreflexkamera vor, die die EOS 40D beerben soll. Auf den ersten Blick kaum von ihrer Vorgängerin zu unterscheiden, wurde der 50D dennoch im Innenleben einiges Neues spendiert. So ist eine gründliche Überarbeitung der 40D entstanden. Ein größerer CMOS-Sensor mit nun 15,1 Megapixeln (statt vorher 10), der brandneue Bildprozessor DIGIC 4, Live-View, Gesichtserkennung, um nur ein paar Features zu nennen. Für etwas über 1.000 Euro ist der Body der EOS 50D derzeit zu haben. aboutpixel hat sie auf Herz und Nieren überprüft.

Vorweg die Gemeinsamkeiten zwischen 40D und 50D. Gewicht und Dimensionen sind praktisch identisch. Der Body besteht aus einer Magnesiumlegierung statt - wie bei billigeren DSLR-Kameras - aus Plastik. Weder in den Speicherkarten-Slot noch ins Akkufach soll Feuchtigkeit oder Staub eindringen können. Generell kennt man die Optik des Gehäuses von den anderen digitalen Spiegelreflexkameras aus dem Hause Canon, besonders natürlich von der 40D.

Ebenfalls vertraut sind die verschiedenen Aufnahme-Modi. Wie üblich gibt es einerseits die Möglichkeit, für DSLR-Anfänger und wenn es mal sehr schnell gehen soll, auf die vollautomatische Aufnahme zurückzugreifen. Alle Einstellungen wie Belichtungszeit, Blende etc. werden dann von der Kamera selbst vorgenommen. Neben dem Programm-Mode sowie Blenden- und Verschlusszeit-Priorität gibt es neu nun auch den A-DEP-Modus. Er stellt automatisch eine höhere Tiefenschärfe ein. Auch der "Creative Auto Mode" ist neu - Anfänger können mit ihm wichtige Einstellungen intuitiv mit Hilfe des LCD-Bildschirms vornehmen. Die Menüführung ist sehr gelungen, sie entspricht der der 450D und 1000D. Die einzelnen Unterpunkte (insgesamt neun an der Zahl) sind farblich voneinander abgegrenzt, was die Navigation erleichtert.

Die Canon EOS 50D ist sowohl als Body-Only (1.299 Euro UVP) als auch in zwei verschiedenen Objektiv-Kits erhältlich. Das Standard-Kit beinhaltet ein 17-85mm-Objektiv, das mit einem Bildstabilisator ausgestattet ist, und kostet 1.699 Euro. Außerdem ist die 50D noch mit einem EF-S 18-200mm-Objektiv zu erwerben. Der Listenpreis liegt hierbei bei 1.799 Euro. Durch die bildstabilisierten Objektive positioniert sich Canon gut gegenüber der Konkurrenz, die dieses Feature auch schon seit einiger Zeit verbaut.

In der Einleitung war schon von dem neuen DIGIC 4-Bildprozessor die Rede, der in der EOS 50D verbaut ist. Er wurde erst im Oktober vorgestellt und ermöglicht zum einen schnellere Serienaufnahmen. Bis zu 6,3 Bilder können so pro Sekunde geschossen werden. Damit kann die 50D Aufnahmen ebenso schnell verarbeiten wie die 40D - und das bei deutlich höherer Auflösung. 60 JPEG-Aufnahmen der höchsten Detailstufe oder 16 RAW-Fotos können ohne Pause aufgenommen werden. Auch Detailzeichnung und Bildschärfe sollen mit der neuesten Generation der Canon-Bildverarbeiter besser sein. Außerdem reduziert er das Rauschen bei Aufnahmen mit hohen ISO-Werten. Dies belegte unser Vergleichstest.



Vielleicht der derzeit hartnäckigste Trend in der DSLR-Fotografie ist das Live-View-Verfahren, das eigentlich bei keinem neuen Modell, egal ob für Einsteiger oder Profis, fehlen darf. So verhält es sich auch bei der 50D. Sobald Live-View per Menü aktiviert ist, kann das Sucherbild per Knopfdruck auch auf dem 3-Zoll-Display angezeigt werden. Dies ist sehr nützlich, wenn man aus einer ausgefallenen Perspektive knipsen will. Das Display ist aber - anders als bei Modellen der Konkurrenz wie der Olympus E-30 fest im Gehäuse verankert und kann nicht ausgeklappt oder gekippt werden. Ansonsten bietet das Display dank fast 180 Grad Betrachtungswinkel und Antireflektionsbeschichtung ein sehr gutes Bild.

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, der Bildqualität. Ein wichtiger Faktor ist hierbei das Rauschen. Die EOS 50D bietet ISO-Einstellungen zwischen 100 und 12.800. Der aboutpixel-Test ermittelte gleichbleibend so gut wie kein Rauschen bis ISO 1.600. Nur bei ISO 12.800 war das Rauschen unverkennbar und zerstörte die Qualität der Aufnahme.

Als äußerst effektiv erweist sich die Bildstabilisierung. Sie ermöglicht wackelfreie Aufnahmen auch bei längeren Verschlusszeiten. In unserem Test konnten wir unverwackelte Fotos mit einer Verschlusszeit von 1/13 Sek. (bei 29 mm Brennweite) erstellen. Mit ausgeschaltetem Stabilisator sah dies ganz anders aus. Extreme Verwacklungen. Ein sehr wichtiges Feature, das sich auch in der Praxis bewährt.

Insgesamt waren wir von der Bildqualität der 50D sehr angetan. Mit der Kamera waren durchweg hervorragende Aufnahmen möglich. Dies gilt insbesondere auch für schlecht belichtete Motive. Hier leistet der Bildstabilisator sehr gute Arbeit - auch das Rauschverhalten, das durch die erhöhte Pixelzahl bei gleichbleibender Sensorgröße im Vergleich zur 40D durchaus hätte schlechter ausfallen können, ließ nichts zu wünschen übrig.

Mit der EOS 50D hat Canon die 40D in wichtigen Punkten verbessert und sie mit den aktuellen Features wie Live-View, einem neuen Bildprozessor und einer bessern Auflösung versehen. Für den Preis ist die Canon EOS 50D eine tolle Option, die nicht enttäuschen wird. Die Body-Only-Ausführung der 50D ist derzeit schon für etwas über 1.000 Euro erhätlich.

Canon EOS 50D (Body-Only)

Canon EOS 50D (inkl. 17-85mm-Objektiv)

Canon EOS 50D (18-200mm-Zoom-Kit)


Fotos

Artikel:
* Canon.de
* aboutpixel / grüner kontrast © Christoph Ruhland

Banner - Startseite:
* Canon.de
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/k58eS8
Veröffentlicht:13.11.2008 (4358 mal gelesen)
Tags:Fotografie, Kameras, DSLR, Canon
Hersteller
:
Canon
Systeme
:
Windows 9x/2k/XP, Windows Vista, Mac
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