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Nikon D200

Ein paar Tage ist die D200 von Nikon ja schon auf dem Markt. Ich habe sie heute bei der DFB-Pressekonferenz aber das erste Mal in den Händen gehalten und war als überzeugter Canon-Anwender überrascht, wie gut die Cam in der Hand liegt, wie anschmiegsam sie ist - wie ein Kätzchen, nur geschnurrt hat sie nicht, noch nicht.

Absolut klasse ist das fantastische und augenfreundliche LC-Display auf der Rückseite der Cam. Die brillante Farbwiedergabe des LC-Bildschirms hätte mich doch fast umgehauen und ich wäre beinahe auf dem Schoß des benachbarten Fotografen gelandet. Die Cam fast sich gut an, hat Formen die begeistern und flinke Hände fühlen sich einfach wohl. Hinsichtlich der Ergonomie bzw. Verarbeitung - der erste Gedanke, der einem kommt, wenn man die D200 in die Hand nimmt, ist "was für ein Geschoss" ohne dabei natürlich an Weightwatchers zu denken. Und das sowohl im eigentlichen als auch im übertragenen Sinne des Wortes.

Alleine das Kameragehäuse bringt ein knappes Kilo auf die Waage (genau 930 Gramm, inklusive Akkublock), und auch leichte Objektive genügen, um das Gewicht über die Kilo-Marke hinweg zu katapultieren. (Aber alles halb so schlimm, denn meine Canon EOS 20D ist um einiges schwerer.) Kein Wunder, denn fast das ganze Gehäuse besteht aus Metall. Das die D200 nicht noch schwerer ausfällt, verdankt sie ihrer Leichtbauweise bzw. der Verwendung einer verhältnismäßig leichten Magnesium-Legierung.

Doch was nützt ein gepanzertes "Schlachtschiff", wenn es nicht auch das Wasser halten kann? Deshalb ist die D200 an allen wichtigen Stellen mit Gummidichtungen versehen, die das Eindringen von Feuchtigkeit und Staub verhindern sollen. Eine klasse Sache!

Nikon D200 - wie man es natürlich von einer Kamera dieser Klasse erwarten darf, ist die Handhabung und Bedienung der D200 kompromisslos gut. Die Kamera liegt einfach perfekt ausbalanciert und sicher in der Hand; die Platzierung, Form und Belegung jedes einzelnen Bedienelementes ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Vom Aussehen und von der Bedienung her orientiert sich die D200 - stärker als das Vorgängermodell D100 - an den großen Schwestern der Profi-Serie (D2X, D2H, D2HS). Sie distanziert sich deutlich vom Erscheinungsbild der D50/70`s.

Das bei der Entwicklung der D200 die Miniaturisierung nicht unbedingt zu den obersten Prioritäten gehörte, zeigen die großzügig dimensionierten Bedienelemente sowie der unübersehbar große LC-Bildschirm. Direkt von der D2X abgeguckt ist der große, runde Multifunktions-Drehknopf auf der Kameraoberseite, der eine bequeme wie auch schnelle Einstellung der wichtigsten Bildparameter (Bildqualität, Empfindlichkeit, Weißabgleich) und des Bildmodus (Serienbild-Einstellungen, Selbstauslöser und Spiegelvorauslösung) erlaubt. Die D200 ist ein Vorbild an Benutzerfreundlichkeit und wird in diesem Punkt zweifelsohne den Ansprüchen fortgeschrittener Fotografen gerecht.

Zur Autofokus (AF)-Geschwindigkeit ist nur zu sagen, dass die D200 "sauschnell" ist, egal ob man die Einzelbild-Fokussierung (S) oder die Schärfenachführung (C) am kleinen Schalter unter dem Objektiventriegelungsknopf eingestellt hat. Auch beim schnellen Blick durch den Sucher merkt man, dass Nikon die D200 geschickt zwischen den Einsteigermodellen und den Profimodellen platziert hat. So bleibt der Luxus einer hundertprozentigen Bildfeldabdeckung der D2 & Co. vorbehalten, aber der Sucher der D200 zeigt dank 0,94-facher Sucherbildvergrößerung ein deutlich größeres Bild an als bei den D50/70`s.

Die Nikon D200 ist die Kamera, auf die begeisterten Nikon-Fotografen, die "Nikonisten" (nein, das ist keine Sekte) sicherlich schon lange gewartet haben, und sie hat mit Sicherheit das Zeug dazu, denselben Kultstatus zu erlangen wie ihre Vorgänger-Cams die F90X und die F801 zu analogen Zeiten. Von den Möglichkeiten, Qualität der Cam, der technischen Ausstattung und von der Bildqualität her - dürfte die Nikon D200 so manchen ambitionierten Fotografen und auch Profi ansprechen, da sie deren Ansprüchen durchaus gerecht wird.

Ich vergaß noch zu sagen: die Nikon D200 macht für meine Belange - klasse Bilder - und das so richtig gut.

PS.: Beinahe hätte ich doch vergessen die Nikon dem Fotografenkollegen wieder zu geben ...
Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/k58eS8
Veröffentlicht:24.08.2006 (2241 mal gelesen)
Tags:Fotografie, Kameras, DSLR, Nikon
Hersteller
:
Nikon
Systeme
:
Windows 9x/2k/XP, Windows Vista, Linux, Mac
Sprache
:
Deutsch
Preis
:
1499,- € (amazon.de / 18.1.2008)   [jetzt bei amazon.de bestellen]
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