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Touchpad-Handy LG KC910 Renoir im Praxistest

"Und schon wieder so ein iPhone Klon" wird sich der ein oder andere denken und ganz unrecht hat man damit natürlich nicht. Ob das nun gut oder schlecht ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Auf jeden Fall schonmal eins vorweg: Das LG KC910 Renoir ist definitiv eine Allround-Alternative, die in Preis und Leistung konkurrenzfähig ist.


Äußeres und Optik

Das Problem bei den aktuellen Touchpad-Handys ist, dass sich alle irgend wie dem iPhone ähneln. Ist ja auch irgend wie logisch, denn schon allein von der Bedienung her geht"s momentan nicht anders. Dennoch kann das Renoir seinen eigenen Stil behaupten: es liegt gut in der Hand, ist nicht zu dick und zu schwer und hat auch ähnlich wie der Konkurrent (oder große Bruder) von Apple einen verchromten Rahmen an der Vorderseite. An den Seiten befinden sich die Anschlüsse für Kopfhörer/Ladegerät, Micro-SD Karten und die Bedienknöpfe für Lautstärkeregelung und Kamera. Alles in allem: elegant, schlicht, funktional.


Funktionalitäten

Wenn man nicht wirklich aufwändige und spezielle Funktionen an seinem Handy benötigt, genügen die Standardfunktionen des KC910 völlig aus. Die Medienverwaltung von Dokumenten, Bildern, Videos und Musik ist meiner Meinung nach etwas unspektakulär und wenig intuitiv. So werden zum Beispiel bei der Übertragung von MP3 Dateien via Bluetooth die Dateien nicht direkt im Sounds-Ordner abgelegt.

Wer gerne mobile Internetdienste nutzt, für den sind Email, Browser inkl. Google Dienste wie Mail, Maps, Blogger und Youtube schon vorinstalliert. Da das Handy auch über A-GPS verfügt, kann man es auch mittels Google Maps als Navigationsgerät nutzen. Kleines Gimmick für Jogging-Freunde: Ein Jogging-Assistent für die Berechnung von Distanz und Zeit hält das Renoir auch parat. Leider gibt es für das Renoir noch nicht soviel Zusatzsoftware wie für das iPhone, was etwas Schade ist und sicherlich viele Technik-Freaks vom Kauf abhält. Auf der offiziellen Website von LG findet sich keine einzige Software zum LG KC910, was ziemlich schwach ist.


Touchscreen und Bedienung

Der Touchscreen ist nach der Kalibrierung recht gut zu bedienen, einzig die Scrollbalken am rechten Rand sind etwas klein geraten. Vor allem für Menschen mit dickeren Fingern dürfte es da Probleme geben. Gewöhnungsbedürftig ist auch, dass man den Stylus Pen nicht im Handy versenken kann. Er muss extra in einer kleinen Tasche mitgeführt werden, was sich im Alltag als etwas nervig herausgestellt hat. Ansonsten kann man seine Eingaben über eine virtuelle Tastatur erledigen, dreht man das Handy in die Horizontale, so verfügt man über eine QWERTZ Tastatur. Es dürfte also für jeden etwas dabei sein. Handschrifterkennung ist (wenn man den Stylus Pen nicht gerade vergessen hat) auch möglich.

Die Menüführung ist gut ausgereift und größtenteils selbsterklärend mit Icons und Beschreibungstext, man gelangt relativ schnell zu der Funktion die man sucht. Natürlich kann man sich auch eine Schnellauswahl individuell zusammenstellen. Außerdem gibt es eine Widgetfunktion bei der man Applikationen wie Kalender, Galerie, Kurzwahl, Wetter, Notizen etc. auf den Startbildschirm des Handys legen kann. Leider gilt auch hier: Updates und neue Widgets gibt"s noch nicht wirklich viele.



Die Kamera - das Herzstück

Laut Hersteller ist die 8 Megapixel Kamera die momentan leistungsfähigste auf dem Markt. Möglich machen das eine hochqualitative Schneider-Kreuznach Linse, Xenon-Blitzlicht, was Bilder bei einer Lichtempfindlichkeit von bis zu ISO 1600 möglich macht. Hinzu kommen noch nette Spielereien wie Bildstabilisierung, automatischer und manueller Fokus, Gesichts- und Blinzel-Erkennung sowie ein Smile-Shot für optimale Portraitaufnahmen. Auch die Videofunktion ist mehr als ausreichend für den "schnellen Hausgebrauch": Videos mit Geschwindigkeiten von 5 BpS (Bilder pro Sekunde) bis 120 BpS kann das Renoir aufzeichnen und damit wird Zeitlupe bzw. Zeitraffer möglich. Ob man damit bei den Käufern punkten kann, bleibt abzuwarten. Ich finde Kameras am Handy zwar praktisch, allerdings nutze ich diese zu selten um die ganzen Funktionen die das Renoir bietet, wirklich auszuprobieren.


Fazit

Abschließend gibt es über das LG KC910 größtenteils Gutes zu berichten. Hier und da gibt es wie beschrieben ein paar kleine Ecken und Kanten, alles in allem stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis aber und die Funktionen genügen für den üblichen Gebrauch locker aus. Meiner Meinung nach unterscheiden sich die Kult-Handys wie das iPhone vom Rest durch Ihre Applikationen und Ihre Community und genau da sehe ich beim Renoir noch Nachholbedarf, vor allem was Applikationen, Themes, Widgets etc. angeht.


Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/k58eS8
Veröffentlicht:09.01.2009 (9748 mal gelesen)
Tags:Internet, Kameras, Telefonie, LG, Mobil, Smartphone
Hersteller
:
Sonstige
Sprache
:
Deutsch, Englisch
Preis
:
401,- € Amazon 09.01.2009   [jetzt bei amazon.de bestellen]
Telefon
:
GSM Quad-band (850/900/1800/1900 MHz)
Daten
:
GPRS/EDGE/UMTS/HSDPA 1.8 Mbit/s/HSDPA 3.6 Mbit/s/HSDPA 7.2 Mbit/s
Bildschirm
:
TFT 240 x 400 Pixel, Touchscreen, 262 144 Farben
Kamera
:
8 MP, Autofocus (3.264 x 2.448 Pixel), Bildstabilisator, Face Detection, Blitz, Geo Tagging
Konnektivität
:
Bluetooth, WLAN, GPS
Akkulaufzeit
:
Telefon: 3,5 Stunden, Video 2 Stunden
Gewicht
:
128g
Abmessung
:
107,8 x 55,9 x 13,95 mm (BHT)
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