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Analyse und Design mit UML 2.3

Mit der Unified Modelling Language (UML) ist über die Jahre ein Notationsstandard für Softwareentwicklung entstanden, welcher unabhängig der gewählten Programmiersprache für ambitionierte Projektmitarbeiter ein Werkzeug darstellt um auch die komplexesten Zusammenhänge visualisieren zu können.

Nicht nur Java- oder C++-Entwickler können mittlerweile von sich behaupten, sie seien Beherrscher komplexer Softwareentwicklung. Auch im Bereich der Webentwicklung ist die Programmierung in der Vergangenheit dank PHP in die Sphären der Objektorientierung aufgestiegen. Dies wird zwar zu unrecht gern belächelt, doch gerade deshalb sollte dieses Buch für PHP-Entwickler ein absoluter Kaufanreiz sein um auch in ihrer "Muttersprache" vorausschauende Planung salonfähig zu machen.

Stand ist die UML-Version 2.3, die zwar Anfang 2010 erscheinen soll, dessen Spezifikation aber weitgehend bekannt ist. Ein klarer Aktualitäts-Pluspunkt für den Autor Bernd Oestereich. Als Lehr- und Nachschlagewerk zugleich bedient der Autor sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf die reine Vermittlung der vielen UML-Diagramme, sondern fängt bei den Grundlagen der OOP an. Ohne ein Grundverständnis wäre UML schließlich nutzlos. Wer noch am Anfang der Programmierung steht findet hier einen guten Einstieg, der auch zum Vertiefen des Anfängerwissens dienen kann.

Da UML der reinen Notation dient, ist es logischerweise nicht auf bekannte Vorgehensmodelle bei der Softwareentwicklung ausgerichtet. Daher hat die oose Innovative Informatik GmbH, dessen Geschäftsführer Bern Oestereich ist, eine Vorgehensweise namens OEP (Object Engineering Process) entwickelt. OEP ist eine sehr pragmatische Methode um Software zu planen und bietet viele praxistaugliche Beispiele um ein Projekt zum Erfolg zu führen.

Das Buch selbst wartet noch mit zwei sehr praktischen Dreingaben auf. Die Innenseiten des Bucheinbandes selbst sind mit den Notations-Übersichten aller Diagramme bedruckt. Eine Seitenzahl lotst den Leser zum entsprechenden Kapitel. Wem das nicht genug ist, der kann aus der angeklebten Plastiklasche am Ende des Buches ein A3-Poster zücken, welches die Notationsübersicht auf der einen Seite und die OEP-Übersicht auf der anderen Seite zur Schau stellt.
Der wichtigste Teil, nämlich die Diagramme selbst, werden erst am Ende des Buches vorgestellt. Dies tut dem Buch keinen Abbruch, denn wer es linear liest profitiert in diesem Kapitel vom vorher angeeigneten Fachwissen. Oestereich geht sehr fachlich und detailliert auf die Verwendung ein und lässt am Ende keine Fragen offen.

Interessant gewesen wäre ein Überblick über Softwaretools, die dem Entwickler bei der UML-Erstellung zur Hand gehen. Solche Applikationen existieren durchaus und hätten in diesem Buch einen guten Platz gefunden. Schließlich schreibt ja niemand mehr Diagramme mit der Hand.

Insgesamt ist das Buch eine hervorragende Wissensquelle zum Thema UML. Anfänger können es erlernen, während Profis es als Lexikon verwenden können. Klare Kaufempfehlung für alle Projektmitarbeiter.

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Autor :
Diesen Artikel Twittern: www.grafiker.de/eReT04
Veröffentlicht:30.11.2009 (2475 mal gelesen)
Tags:Design, Programmieren
Verlag
:
sonstige
Sprache
:
Deutsch
ISBN-10
:
3486588559
Ausführung
:
gebundene Ausgabe, 414 Seiten
Größe
:
23,6 x 17,2 x 3 cm
Erschienen
:
2009
Preis
:
44,80 €
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