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Kunden aus der Hölle: Irrsinniges aus der Service-Welt
Da ist es nun endlich: Passend zum schon bekannten Blog "Kunden aus der Hölle", hat Autor Florian Bredl nun nachgelegt und alle Kundenfloskeln auch aufs Papier gebracht. Heraus kam ein wunderbares Taschenbuch, das uns die Zustände in Werbeagenturen und Druckereien aus Sicht der Kreativen schildert.

Jeder kennt sie - Kunden aus der Hölle. Mit ihrer Dummheit, Unfreundlichkeit und teilweise unverschämten Art versuchen sie uns in den Wahnsinn zu treiben. "Ihre Mission: unnütze Arbeit verursachen, Zeit stehlen, Nerven rauben. Ihre Methoden: Zermürbung, Verwirrung, Fragefolter". Auch Florian kennt sie. Er selbst arbeitet als Webdesigner und startete seinen Blog, um seine Erfahrungen mit solchen Kunden zu verarbeiten und anderen "Geschädigten" die Möglichkeit zu geben ihre Geschichten ebenfalls zu teilen. Geteiltes Leid ist schließlich halbes Leid, und am Ende kann man sogar drüber lachen. Besser gesagt, man muss. Hier schon mal einige Schmankerl für euch:
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Kunde: "Haben Sie die finale Layoutdatei für die Webseite erhalten?"
Ich: "Nein, aber eine zweifarbige CorelDraw-Datei, die auf 1,40 x 2,80 Meter angelegt ist und 800 dpi hat."
Kunde: "Ja, genau. Das ist sie."
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Kunde: "Tauschen Sie wohl umgehend die Texte auf der Detailseite aus? Die sind ja alle falsch, falsch, falsch!"
Ich: "Die Texte habe ich eins zu eins Ihrer Textvorlage entnommen."
Kunde: "Die war ja auch falsch!"
Ich: "..."
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Kunde: "Ich habe den Karton jetzt mehrfach durchsucht. Es ist auch alles drin - Router, Kabel, Bedienungsanleitung.
Aber diese Flatrate kann ich einfach nicht finden."
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Kunde: "Was kostet eine Website bei Ihnen?"
Ich: "Das kommt darauf an, welche Funktionen Sie sich wünschen. Das lässt sich pauschal nicht sagen."
Kunde: "Und so grob über den Daumen gepeilt?"
Ich: "Hören Sie, stellen Sie sich das doch wie einen Autokauf vor. Da muss der Händler auch wissen, welches Modell und welche Ausstattung Sie möchten, um Ihnen einen Preis nennen zu können."
Kunde (aufgeregt): "Nein, nein, Sie verstehen mich nicht! Ich möchte kein Auto, sondern eine Website!"
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Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich dieses Buch unbedingt zu Gemüte führen. Ich selbst habe es auch gekauft und hoffe bald auf Teil 2.
Jetzt bei Amazon bestellen!

Jeder kennt sie - Kunden aus der Hölle. Mit ihrer Dummheit, Unfreundlichkeit und teilweise unverschämten Art versuchen sie uns in den Wahnsinn zu treiben. "Ihre Mission: unnütze Arbeit verursachen, Zeit stehlen, Nerven rauben. Ihre Methoden: Zermürbung, Verwirrung, Fragefolter". Auch Florian kennt sie. Er selbst arbeitet als Webdesigner und startete seinen Blog, um seine Erfahrungen mit solchen Kunden zu verarbeiten und anderen "Geschädigten" die Möglichkeit zu geben ihre Geschichten ebenfalls zu teilen. Geteiltes Leid ist schließlich halbes Leid, und am Ende kann man sogar drüber lachen. Besser gesagt, man muss. Hier schon mal einige Schmankerl für euch:
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Kunde: "Haben Sie die finale Layoutdatei für die Webseite erhalten?"
Ich: "Nein, aber eine zweifarbige CorelDraw-Datei, die auf 1,40 x 2,80 Meter angelegt ist und 800 dpi hat."
Kunde: "Ja, genau. Das ist sie."
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Kunde: "Tauschen Sie wohl umgehend die Texte auf der Detailseite aus? Die sind ja alle falsch, falsch, falsch!"
Ich: "Die Texte habe ich eins zu eins Ihrer Textvorlage entnommen."
Kunde: "Die war ja auch falsch!"
Ich: "..."
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Kunde: "Ich habe den Karton jetzt mehrfach durchsucht. Es ist auch alles drin - Router, Kabel, Bedienungsanleitung.
Aber diese Flatrate kann ich einfach nicht finden."
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Kunde: "Was kostet eine Website bei Ihnen?"
Ich: "Das kommt darauf an, welche Funktionen Sie sich wünschen. Das lässt sich pauschal nicht sagen."
Kunde: "Und so grob über den Daumen gepeilt?"
Ich: "Hören Sie, stellen Sie sich das doch wie einen Autokauf vor. Da muss der Händler auch wissen, welches Modell und welche Ausstattung Sie möchten, um Ihnen einen Preis nennen zu können."
Kunde (aufgeregt): "Nein, nein, Sie verstehen mich nicht! Ich möchte kein Auto, sondern eine Website!"
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Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich dieses Buch unbedingt zu Gemüte führen. Ich selbst habe es auch gekauft und hoffe bald auf Teil 2.
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| Autor | : |
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|
| Veröffentlicht | : | 30.11.2011 (1378 mal gelesen) |
| Tags | : | Literatur, Fun, Surf-Tipp |
Verlag
:
sonstige
Sprache
:
Deutsch
ISBN-10
:
978-3492273039
Erschienen
:
12/2011
Preis
:
8,99 €
[jetzt bei amazon.de bestellen]
Hat noch keine Bewertung erhalten

08.12.2011 | 10.50 Uhr
"Großartig - Blog und Buch genial - die ganze Agentur lacht" LG Ronny (innochange GmbH)

moma
08.12.2011 | 10.52 Uhr
Liest sich ziemlich arrogant.
Ob dem Autor nie eine so genannte dumme Frage entwischt, wenn er sich in einem Bereich befindet, in dem er sich überhaupt nicht auskennt. Aber vielleicht ist er mit dem universellen Wissen schon geboren worden.
Ich kann z.B. gut die Frage nach einem Preis für eine Website verstehen. Vielleicht war der Kunde noch witziger als der Autor und der hat es nur nicht gemerkt. Ich glaube, ich hätte auf diesen Vergleich ebenso geantwortet.
Es fragt sich, warum der Autor nicht auf die Frage ordentlich antworten kann, wie eben ein Autorverkäufter es könnte. Eine kleine Beschreibung und dazu der kleinsten Ausstattung mit Preis und eine mittlere und die aufwendigste Ausstattung. Dann hat der Kunde eine gute Vorstellung von seinem Niveau. Denn man will ja wissen, ob man eben bei Maserati oder bei Seat anruft. Das ist nicht so schwer.
Ist das unsere Gesellschaft? Ich hoffe auf Gnade, wenn ich mich nicht auskenne und auf den Profi angewiesen bin und ich bin gnädig mit denen, die zu mir kommen und Hilfe brauchen. Und gelegentlich würde ich mir wünschen, dass der so genannte Profi nicht nur arrogant mit meinem Unwissen umgeht, sondern dass er auch noch kompetenter ist, als es sich am Ende herausstellt.
Die Werbebranche ist nach wie vor so arrogant, wie ihr der Ruf voraus eilt. Peinlich
Ob dem Autor nie eine so genannte dumme Frage entwischt, wenn er sich in einem Bereich befindet, in dem er sich überhaupt nicht auskennt. Aber vielleicht ist er mit dem universellen Wissen schon geboren worden.
Ich kann z.B. gut die Frage nach einem Preis für eine Website verstehen. Vielleicht war der Kunde noch witziger als der Autor und der hat es nur nicht gemerkt. Ich glaube, ich hätte auf diesen Vergleich ebenso geantwortet.
Es fragt sich, warum der Autor nicht auf die Frage ordentlich antworten kann, wie eben ein Autorverkäufter es könnte. Eine kleine Beschreibung und dazu der kleinsten Ausstattung mit Preis und eine mittlere und die aufwendigste Ausstattung. Dann hat der Kunde eine gute Vorstellung von seinem Niveau. Denn man will ja wissen, ob man eben bei Maserati oder bei Seat anruft. Das ist nicht so schwer.
Ist das unsere Gesellschaft? Ich hoffe auf Gnade, wenn ich mich nicht auskenne und auf den Profi angewiesen bin und ich bin gnädig mit denen, die zu mir kommen und Hilfe brauchen. Und gelegentlich würde ich mir wünschen, dass der so genannte Profi nicht nur arrogant mit meinem Unwissen umgeht, sondern dass er auch noch kompetenter ist, als es sich am Ende herausstellt.
Die Werbebranche ist nach wie vor so arrogant, wie ihr der Ruf voraus eilt. Peinlich

08.12.2011 | 16.54 Uhr
Es gibt natürllich immer beide Sichtweisen: die des Kunden und die des Designers. Beide wollen sich über die Leistung und das Thema der Gestaltung verständigen. Sicherlich kann man der Arroganz verfallen, wenn man in stolzer und zynischer Weise über das Unwissen des Kunden herzieht. Und ebenso können die Kunden sehr fordernd werden, wenn sie sich nicht in die Lage des Anbieters versetzen. Aber die Kunst liegt doch darin, die Kommunikation in eine Richtung zu lenken, die über diese Spannungen hinausführt. Design hat doch etwas mit Kommunikation zu tun und wenn diese schon im ersten Gespräch scheitert, wie soll dann erst das Design werden?

15.12.2011 | 10.53 Uhr
Ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber ich vermute mal, dass es dem Autor nicht darum geht, generell über Kunden herzuziehen. Und natürlich – da stimme ich meinen Vorkommentatorinnen völlig zu – kann man bei Kunden nicht das Wissen eines ausgebildeten Mediengestalters oder Grafikdesigners etc. voraussetzen. Da muss man halt schon mal geduldig dies und das erklären, ohne Arroganz.
Ich selbst habe zum Glück bisher noch keine unverschämten oder ausfallenden Kunden gehabt. Aus einer früheren Tätigkeit als (angestellter) Call-Center-Agent im Second-Level-Support für einen Computer- und Unterhaltungselektronik-Hersteller weiß ich aber, dass es solche Menschen gibt. Keine Zeile Handbuch gelesen, aber am Telefon groß Theater machen …
Warum soll also ein Buch solche Einzelfälle nicht in lustiger Weise darbieten? Es gibt ja auch Bücher über Radio-Versprecher, Stilblüten in der Schule und was weiß ich. Da muss man sich doch nicht immer gleich angegriffen fühlen.
Ich selbst habe zum Glück bisher noch keine unverschämten oder ausfallenden Kunden gehabt. Aus einer früheren Tätigkeit als (angestellter) Call-Center-Agent im Second-Level-Support für einen Computer- und Unterhaltungselektronik-Hersteller weiß ich aber, dass es solche Menschen gibt. Keine Zeile Handbuch gelesen, aber am Telefon groß Theater machen …
Warum soll also ein Buch solche Einzelfälle nicht in lustiger Weise darbieten? Es gibt ja auch Bücher über Radio-Versprecher, Stilblüten in der Schule und was weiß ich. Da muss man sich doch nicht immer gleich angegriffen fühlen.

15.12.2011 | 11.20 Uhr
Genauso siehts aus. Es geht nicht darum, "unwissende" Kunden als dumm darzustellen. Zudem sind die gesammelten Situationen von Kreativen aus allen Bereichen gesammelt, nicht alleine vom Autor. Danke Torsten - klar, gibt es auch andere Bücher über peinliche/witzige Situationen, aber nur weil es die Kreativbranche betrifft, fällt sofort wieder das Wort Arroganz. Schade...
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