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Zend Framework - Das Entwickler-Handbuch
Wie Carsten Möhrke in der Einleitung des vorliegenden Buches schreibt, handelt es sich beim Zend Framework um ein sehr "lebendiges" System. Es ist sogar so lebendig, dass kurz nach Erscheinen des Buches im Februar 2008, welches die Version 1.0 des Frameworks behandelt, schon die nächste Version zum Download bereitgestellt wurde. Mittlerweile sind die Entwickler sogar schon bei Version 1.7 angekommen.
Für jeden Early Adopter ist das Buch demnach eigentlich zwei Versionen zu alt. Doch um es vorweg zu nehmen: das Buch richtet sich ganz klar an Zend Framework Einsteiger. Wer also einen Zugang zum Framework der PHP-Entwickler sucht ist hier genau richtig.
Das Framework wächst und wächst, da wird wohl jedes neue Buch gleich veraltet sein. Doch die meisten hier behandelten Komponenten bilden den Kern der Klassenbibliothek und sind bis heute aufgrund der hohen Qualitätsstandards kaum verändert worden. Es sind höchstens mehr Funktionen hinzugekommen, wie z.B. bei Zend_Filter und Zend_Validate. Somit hat das Geschriebene im Buch auch weiterhin Gültigkeit.
Das Framework bietet jede Menge Komponenten, der Autor hat sich hier aber auf die wichtigsten beschränkt, so dass das Buch nicht in einem bloßen Wiederkauen der Online-Referenz ausartet. Das beste Kapitel stellt der "Datenbankzugriff mit Zend_Db" dar. Hier schildert Möhrke sehr verständlich und präzise, welche Arten der Nutzung möglich sind und welche davon Sinn machen.
Auch das Kapitel über die ACL-Komponente ist gut gelungen. Endlich ein Schriftstück das eingängig nahe bringt, wie Rollen und Ressourcen zu verwenden sind. Allerdings wird dem Umstand keine Rechnung getragen, dass viele Entwickler diese beiden Begriffe häufig und fälschlicherweise auf User und Actions beschränken.
Leider ist das MVC-Kapitel nicht wirklich hilfreich. Dafür ist das Thema aber auch zu komplex. Und genau genommen hat die Verwendung der Model-Schicht nicht direkt mit dem Zend Framework zu tun, daher ist das schon okay.
Was die Codebeispiele anbelangt, geht Möhrke in seinen Listings eher einfache, doch nachvollziehbare Wege. In der Einleitung weist er eindringlich darauf hin, dass seine Snippets nicht für den Produktiveinsatz geeignet sind. Hat man dies im Hinterkopf gespeichert, kann man sich dafür besser auf das Erlernen des gut eingängig präsentierten Fachwissens konzentrieren.

Insgesamt ist das Buch trotz des schnelllebigen Frameworks ein gutes Nachschlagewerk mit wenigen Schwächen. Allerdings nur in Bezug auf den Kern des ZF und auch nur für Einsteiger. Demnach ist der Untertitel "Entwicklerhandbuch" etwas irreführend, da man meinen könnte, es ist ein Buch für gestandene Profis. Mangels weiterer deutschsprachiger Literatur zu diesem Thema kann ich aber auf jeden Fall eine Kaufempfehlung aussprechen.
Leseprobe: Zend Framework (PDF) (1.17 MB)
Für jeden Early Adopter ist das Buch demnach eigentlich zwei Versionen zu alt. Doch um es vorweg zu nehmen: das Buch richtet sich ganz klar an Zend Framework Einsteiger. Wer also einen Zugang zum Framework der PHP-Entwickler sucht ist hier genau richtig.
Das Framework wächst und wächst, da wird wohl jedes neue Buch gleich veraltet sein. Doch die meisten hier behandelten Komponenten bilden den Kern der Klassenbibliothek und sind bis heute aufgrund der hohen Qualitätsstandards kaum verändert worden. Es sind höchstens mehr Funktionen hinzugekommen, wie z.B. bei Zend_Filter und Zend_Validate. Somit hat das Geschriebene im Buch auch weiterhin Gültigkeit.
Das Framework bietet jede Menge Komponenten, der Autor hat sich hier aber auf die wichtigsten beschränkt, so dass das Buch nicht in einem bloßen Wiederkauen der Online-Referenz ausartet. Das beste Kapitel stellt der "Datenbankzugriff mit Zend_Db" dar. Hier schildert Möhrke sehr verständlich und präzise, welche Arten der Nutzung möglich sind und welche davon Sinn machen.
Auch das Kapitel über die ACL-Komponente ist gut gelungen. Endlich ein Schriftstück das eingängig nahe bringt, wie Rollen und Ressourcen zu verwenden sind. Allerdings wird dem Umstand keine Rechnung getragen, dass viele Entwickler diese beiden Begriffe häufig und fälschlicherweise auf User und Actions beschränken.
Leider ist das MVC-Kapitel nicht wirklich hilfreich. Dafür ist das Thema aber auch zu komplex. Und genau genommen hat die Verwendung der Model-Schicht nicht direkt mit dem Zend Framework zu tun, daher ist das schon okay.
Was die Codebeispiele anbelangt, geht Möhrke in seinen Listings eher einfache, doch nachvollziehbare Wege. In der Einleitung weist er eindringlich darauf hin, dass seine Snippets nicht für den Produktiveinsatz geeignet sind. Hat man dies im Hinterkopf gespeichert, kann man sich dafür besser auf das Erlernen des gut eingängig präsentierten Fachwissens konzentrieren.

Insgesamt ist das Buch trotz des schnelllebigen Frameworks ein gutes Nachschlagewerk mit wenigen Schwächen. Allerdings nur in Bezug auf den Kern des ZF und auch nur für Einsteiger. Demnach ist der Untertitel "Entwicklerhandbuch" etwas irreführend, da man meinen könnte, es ist ein Buch für gestandene Profis. Mangels weiterer deutschsprachiger Literatur zu diesem Thema kann ich aber auf jeden Fall eine Kaufempfehlung aussprechen.
Leseprobe: Zend Framework (PDF) (1.17 MB)
| Autor | : |
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|
| Veröffentlicht | : | 10.03.2009 (1511 mal gelesen) |
| Tags | : | Programmiersprachen, Programmieren |
Verlag
:
Galileo Press
ISBN-10
:
978-3-8362-1068-3
Ausführung
:
geb., mit CD
Erschienen
:
2008
Preis
:
39,- € Amazon am 10.03.2009
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Hat noch keine Bewertung erhalten

Mathias
12.03.2009 | 13.22 Uhr
Für alle Interessierten; in unserer Flex User Group Berlin findet nächste Woche eine Session zum Zend Framework und die Integration mit Flex statt. Willkommen sind alle Nutzergruppen von Anfänger bis Profi und auch interessierte Designer.
Infos zum Termin und der kostenlosen Anmeldung findet ihr auf
http://flexlabs.eventbrite.com/
Infos zum Termin und der kostenlosen Anmeldung findet ihr auf
http://flexlabs.eventbrite.com/
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