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Pixelmator - Erster Test auf Herz und Nieren...
Bildbearbeitungsprogramme habe ich mir im Laufe der Jahre bereits einige angesehen und auch angetan. Angefangen habe ich mit analoger Bildbearbeitung, dann kamen die ersten digitalen Systeme von Dainippon Screen und irgendwann Anfang der 90er kam mir dann auch Photoshop 2.01 auf einen Quadra 950 in die Finger. Da Photoshop erst mit dem Release 3.0 Ebenen bekam, habe ich noch einiges anderes ausprobiert - darunter auch LivePicture oder X-Res.
Nachdem sich ja Adobe jegliche Mitbewerber wie Aldus und später auch Macromedia einverleibt hatte, war von Konkurrenz nichts mehr zu spüren. Aber da ja nur Konkurrenz den Markt belebt, bleibt dem Anwender leider nichts als das nächste Photoshop-Update abzuwarten. Da die elektronische Bildverarbeitung seit einiger Zeit doch ziemlich festgefahren ist, freue ich mich nun sehr, dass hier mal wieder frischer Wind aufkommt.
Pixelmator für Mac OS X macht auf mich einen ingesamt sehr leistungsfähigen, aber auch ausbaufähigen Eindruck. Die Benutzeroberfläche fügt sich hervorragend in das von Apple in den letzten Jahren forcierte GUI ein und macht mit schön gestalteten Icons auch wirklich Spaß. Die Bedienung und der Programmaufbau erinnern sicherlich absichtlich und sinnvollerweise an das Flaggschiff aus dem Hause Adobe. Ebenen, Ebenenmasken, Filter, Pinsel, Lasso, Transformieren... fast wie gehabt. Das ist praktisch für alle Photoshop-Kenner, da eine ‚Anlern‘- bzw. Umgewöhnungsphase damit fast wegfällt. Color-Management ist auf Basis von ColorSync implementiert und auch Stapelverarbeitungen scheinen mit Automator kein Problem zu sein.
Allerdings habe ich keinerlei Funktionen entdecken können, die eine Farbseparation bzw. CMYK-Bearbeitung ermöglichen. Das schließt natürlich den Einsatz im Druckbereich vollkommen aus. Auch vermisse ich einen Modus zur Bearbeitung jenseits der 8-Bit Standard-JPEG-Kompaktkamera-Bilder. RAW(CR2)-Bilder lassen sich zwar problemlos öffnen, aber eine vergleichbarere digitale ‚Foto-Entwicklung‘ ist nicht vorhanden. Eine weitere sinnvolle Ergänzung wären Funktionen, die Pixelmator um Non-Destructive-Bearbeitung im Sinne der Einstellungsebenen erweitern. Anwender, die Freistellfunktionen wie Extrahieren oder ‚Farbbereiche auswählen‘ in Photoshop gerne benutzen, werden bislang in Pixelmator vergeblich danach suchen.
FAZIT:
Für interessierte Fotografen, Webdesigner und Bildbearbeitungseinsteiger, die einen Mac benutzen, ist Pixelmator, in Deutschland vertrieben durch Application Systems Heidelberg, ein unglaublich tolles und einfach zu bedienendes Tool, das viel Spaß zu einem sagenhaft günstigen Preis bereitet.
Leider ist das Programm aber noch nichts für Profis, da wichtige Funktionen fehlen. Mit der Version 2.0 können Aidas & Saulius Dailide aber sicherlich den Druck auf den großen Konkurrenten erhöhen. Ich jedenfalls bin gespannt...
Mehr Infos und Kaufoption für Pixelmator bei Application Systems Heidelberg.

Nachdem sich ja Adobe jegliche Mitbewerber wie Aldus und später auch Macromedia einverleibt hatte, war von Konkurrenz nichts mehr zu spüren. Aber da ja nur Konkurrenz den Markt belebt, bleibt dem Anwender leider nichts als das nächste Photoshop-Update abzuwarten. Da die elektronische Bildverarbeitung seit einiger Zeit doch ziemlich festgefahren ist, freue ich mich nun sehr, dass hier mal wieder frischer Wind aufkommt.
Pixelmator für Mac OS X macht auf mich einen ingesamt sehr leistungsfähigen, aber auch ausbaufähigen Eindruck. Die Benutzeroberfläche fügt sich hervorragend in das von Apple in den letzten Jahren forcierte GUI ein und macht mit schön gestalteten Icons auch wirklich Spaß. Die Bedienung und der Programmaufbau erinnern sicherlich absichtlich und sinnvollerweise an das Flaggschiff aus dem Hause Adobe. Ebenen, Ebenenmasken, Filter, Pinsel, Lasso, Transformieren... fast wie gehabt. Das ist praktisch für alle Photoshop-Kenner, da eine ‚Anlern‘- bzw. Umgewöhnungsphase damit fast wegfällt. Color-Management ist auf Basis von ColorSync implementiert und auch Stapelverarbeitungen scheinen mit Automator kein Problem zu sein.
Allerdings habe ich keinerlei Funktionen entdecken können, die eine Farbseparation bzw. CMYK-Bearbeitung ermöglichen. Das schließt natürlich den Einsatz im Druckbereich vollkommen aus. Auch vermisse ich einen Modus zur Bearbeitung jenseits der 8-Bit Standard-JPEG-Kompaktkamera-Bilder. RAW(CR2)-Bilder lassen sich zwar problemlos öffnen, aber eine vergleichbarere digitale ‚Foto-Entwicklung‘ ist nicht vorhanden. Eine weitere sinnvolle Ergänzung wären Funktionen, die Pixelmator um Non-Destructive-Bearbeitung im Sinne der Einstellungsebenen erweitern. Anwender, die Freistellfunktionen wie Extrahieren oder ‚Farbbereiche auswählen‘ in Photoshop gerne benutzen, werden bislang in Pixelmator vergeblich danach suchen.
FAZIT:
Für interessierte Fotografen, Webdesigner und Bildbearbeitungseinsteiger, die einen Mac benutzen, ist Pixelmator, in Deutschland vertrieben durch Application Systems Heidelberg, ein unglaublich tolles und einfach zu bedienendes Tool, das viel Spaß zu einem sagenhaft günstigen Preis bereitet.
Leider ist das Programm aber noch nichts für Profis, da wichtige Funktionen fehlen. Mit der Version 2.0 können Aidas & Saulius Dailide aber sicherlich den Druck auf den großen Konkurrenten erhöhen. Ich jedenfalls bin gespannt...
Mehr Infos und Kaufoption für Pixelmator bei Application Systems Heidelberg.
| Autor | : | |
| Veröffentlicht | : | 02.09.2008 |
| Tags | : | Bildbearbeitung, Software, Mac |
Dieser Artikel wurde 2524 mal gelesen.
Produktinformation
| Hersteller: | Sonstige |
| Systeme: | Mac |
| Sprache: | Deutsch, Englisch |
| Preis: | 43,- € |
4 Kommentar(e)
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wer viel mit photoshop arbeitet findet sich hier sofort zu recht. ich war scho erstaunt wie nah es doch wirklich an photoshop angelehnt ist.
für anfänger sicherlich eine gute lösung nicht gleich 1000euro für photoshop auszugeben.
@oleg siedler
hast du dir das programm mal angesehen? ich denke es ist nicht wirklich mit elements zu vergleichen. der umfang ist hier schon recht groß. gespannt bin ich wirklich auf die neue version. wir werden sicherlich darüber berichten.
p.s. ich bin ganz gespannt auf weitere berichte zum thema Pixelmator.